„Mein Haus ist zu alt für eine Wärmepumpe“ – diesen Satz hören wir oft. Meistens stimmt er nicht. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern ein paar gut prüfbare Faktoren. Wir sagen Ihnen ehrlich, wo Ihr Haus steht.
Rund um Wärmepumpen im Bestand halten sich ein paar Mythen besonders hartnäckig. Hier sind die drei häufigsten – und was wirklich dahintersteckt.
Entscheidend ist nicht die perfekte Dämmung, sondern ob die Heizung mit moderater Vorlauftemperatur auskommt. Viele Altbauten schaffen das – oft reichen kleine Nachbesserungen statt einer Rundum-Sanierung.
Nicht unbedingt. Großzügig dimensionierte oder gezielt getauschte Heizkörper liefern in vielen Bestandsgebäuden niedrige Vorlauftemperaturen – eine Fußbodenheizung im ganzen Haus ist selten nötig.
Moderne Geräte liegen bei etwa 35–45 dB(A) in 3 m Abstand – das ist leiser als ein Kühlschrank. Mit der richtigen Aufstellung halten wir die nächtlichen Grenzwerte zum Nachbarn sicher ein.
Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das Heizwasser zu den Heizkörpern fließt. Alte Öl- und Gasheizungen arbeiten oft mit 60–75 °C. Wärmepumpen sind dann am effizientesten, wenn sie weniger hoch heizen müssen: Je niedriger die nötige Vorlauftemperatur, desto höher die Jahresarbeitszahl (JAZ) – und desto geringer die Stromkosten.
In der Praxis ist die tatsächlich benötigte Temperatur im Altbau oft niedriger als gedacht, weil die alte Heizung über Jahre „auf Sicherheit“ überdimensioniert lief. Genau das prüfen wir mit einer Heizlastberechnungund einem Heizkörper-Check – statt pauschal zur Komplettsanierung zu raten.
Ob eine Wärmepumpe in Ihren Altbau passt, hängt nicht davon ab, wann das Haus gebaut wurde, sondern von diesen vier prüfbaren Dingen. Wir schauen uns jedes davon konkret an Ihrem Gebäude an.
Der wichtigste Wert. Kommt Ihr Haus mit unter ~55 °C aus, läuft eine Luft-Wärmepumpe wirtschaftlich. Wir messen das, statt zu schätzen.
Oft sind Bestands-Heizkörper größer als nötig und kommen mit niedrigen Temperaturen klar. Wo nicht, tauschen wir gezielt einzelne aus.
Dach, Fenster und oberste Geschossdecke beeinflussen den Wärmebedarf. Kleine, gezielte Maßnahmen genügen häufig.
Für die Außeneinheit braucht es einen frostfreien, gut belüfteten Platz, der die Schallgrenzwerte zum Nachbarn einhält. Das planen wir mit.
Bei der Heizlastberechnung ermitteln wir, wie viel Heizleistung jeder Raum bei kältester Auslegungstemperatur tatsächlich braucht. Daraus ergibt sich, welche Vorlauftemperatur nötig ist und ob die vorhandenen Heizkörper ausreichen oder einzeln getauscht werden sollten.
Zum Schluss sorgt der hydraulische Abgleich dafür, dass jeder Heizkörper genau die berechnete Wassermenge bekommt. Das senkt die nötige Vorlauftemperatur weiter, steigert die Effizienz und ist ohnehin Voraussetzung für die BEG-Förderung – wir führen ihn als festen Teil der Inbetriebnahme durch.
Bevor irgendetwas gekauft oder eingebaut wird, klären wir mit einer echten Berechnung, ob sich eine Wärmepumpe für Ihren Altbau lohnt. Diese Klarheit bekommen Sie von uns – ehrlich, auch wenn die Antwort mal „noch nicht“ lautet.
Wir sprechen über Ihr Haus, die aktuelle Heizung und Ihre Ziele – telefonisch oder direkt bei Ihnen vor Ort. Unverbindlich und ohne Verkaufsdruck.
Wir ermitteln die nötige Vorlauftemperatur und prüfen, ob Ihre Heizkörper ausreichen. So wissen Sie schwarz auf weiß, wo Ihr Altbau steht.
Sie bekommen eine klare Aussage zur Eignung, einen Vorschlag für ggf. sinnvolle kleine Maßnahmen und ein transparentes Angebot – inklusive Hinweisen zur Förderung.
Passt alles, übernehmen wir Installation, hydraulischen Abgleich und Inbetriebnahme – und bleiben danach Ihr Ansprechpartner für Wartung und Service.
Wir sagen Ihnen auch, wenn etwas (noch) nicht sinnvoll ist. Lieber eine klare Aussage als ein Projekt, das sich nicht rechnet.
Statt Rundum-Sanierung empfehlen wir nur die Maßnahmen, die Ihr Altbau wirklich braucht – oft genügen einzelne Heizkörper oder kleine Schritte.
Von der ersten Anfrage über Heizlastberechnung und Einbau bis zur Abnahme – und weit darüber hinaus mit Wartung und Service. Ein Ansprechpartner, der bleibt.
Sie wissen jetzt, dass Ihr Altbau gute Chancen hat. Diese Seiten bringen Sie dem nächsten Schritt näher – vom Gesamtüberblick bis zu Kosten und Förderung.
Alles Grundsätzliche zu Funktion, Wärmequellen und unserem Full-Service – die Hauptseite rund um
Ihre neue Heizung.
Bis zu 70 % Zuschuss über die BEG. Wir erklären, welche Boni für Sie greifen – und wo Sie den Antrag stellen können.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns per E-Mail.
In den allermeisten Altbauten ja. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die nötige Vorlauftemperatur. Liegt sie unter rund 55 °C, arbeitet eine moderne Luft-Wärmepumpe wirtschaftlich. Wir ermitteln das mit einer Heizlastberechnung, bevor irgendetwas entschieden wird.
Nein, eine Komplettsanierung ist selten nötig. Oft genügen gezielte Maßnahmen wie der Austausch einzelner Heizkörper gegen größere Modelle oder das Dämmen der obersten Geschossdecke. Was sinnvoll ist, sehen wir bei der Heizlastberechnung – wir empfehlen nur, was sich wirklich lohnt.
Häufig ja. Viele Heizkörper sind großzügig dimensioniert und kommen mit niedrigeren Vorlauftemperaturen zurecht. Wo einzelne Räume nicht warm genug werden, tauschen wir gezielt gegen Niedertemperatur- oder größere Heizkörper – das ist deutlich günstiger als eine Fußbodenheizung im ganzen Haus.
Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sind beim Heizungstausch im Bestand bis zu 70 % Zuschuss möglich – als Kombination aus Grundförderung, Klima-Geschwindigkeits-Bonus und einkommensabhängigem Bonus, bezogen auf maximal 30.000 € förderfähige Kosten. Den Antrag stellen Sie mit unserem Partner Büro Helle.
Moderne Geräte sind sehr leise. Wichtig ist der richtige Aufstellort: Wir wählen Standort und Modell so, dass die nächtlichen Schallgrenzwerte zum Nachbargrundstück sicher eingehalten werden – das planen wir von Anfang an mit ein.
Eine Heizlastberechnung gibt Ihnen schwarz auf weiß die Antwort, ob sich eine Wärmepumpe für Ihr Haus lohnt. Lassen Sie uns Ihren Altbau prüfen – unverbindlich und ehrlich.